Oktober- November

Da gab es noch den Herbsturlaub, der war nicht so richtig eingeplant, musste aber doch sein und sollte nach Madeira führen. Bin aber mit der Maus verrutscht und wir sind am 26. Oktober in Ponta Delgada auf Sao Miguel/ Azoren gelandet.

Wir waren dann 14Tage auf Sao Miguel, Pico und Sao Jorge unterwegs. Was sollen wir sagen, diese Inseln haben uns sehr beeindruckt. Auf Pico fehlten mir die Worte, es war so schön, grün in allen Tönen, ein Vulkan mit und ohne Schal, Wolken über dem Meer und Pferde in den Bergen.... und Wolkenkühe!

Wir wanderten über Lavafelder, durch grüne Felder und über alte Fußwege in abgelegene Fajas (Agrarflächen am Meer), wilden Dschungel und badeten zur Erholung in einer heißen Thermalquelle.

Man glaubt es nicht, es gibt hier Tee- und Kaffeeplantagen(Sao Miguel, Sao Jorge) und Weinbaugebiete, die von der UNESCO geschützt sind. (Pico)

Der Wein war gut, es gab Fisch in allen Variationen, einfach, aber gut. Welcher Dreisternekoch würde auf so einer einsamen Insel leben wollen? Da wäre nix mit Sternen. Das schöne, es gibt neun Azoreninseln und wir waren erst auf dreien!

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Juli- August

Wir fuhren mit großer Südschleife nach Le Gurp. Mit ein wenig mehr Zeit und Kilometern machten wir uns nach unserem letzten Spieltag auf unsere Sommerreise. Über die Schweiz erreichten wir unsere erste Etappe Crest, ein schönes Städtchen mit einem imposanten Wehrturm. Ein bisschen schauen, gut essen und bald ins Bett.

Ich war vor 16 Jahren anlässlich der Fußball- WM in Montpellier, mit den besten Erinnerungen im Kopf wollte ich die Stadt wiedersehen. Sie ist immer noch schön, aber zu viele Besucher. Der Campingplatz war äh, naja. Also wieder ein bisschen schauen, gut essen und bald ins Bett.

Das nächste Ziel war ein persönlicher Wunsch von Ina: Carcasonne. Hier eine eindrucksvolle Burganlage, aber zuviel Tourismus, also ein bisschen schauen, Fotos machen und weiterfahren. Der Atlantik ruft, wir fahren mehr und gucken weniger.

Wir übernachten an einem See, Ina wie hieß er noch? Aber das Essen war gut!

Eine lange Fahrt Richtung Meer. Das Umrunden der Bucht von Arcachon war mühsam, wo kommen bloß die ganzen Touristen her?

Eine Etappe noch bis Le Gurp, nach langer Fahrt und Suchen, ein Glücksgriff, der „Camping Municipal La Grigne“ liegt wie Gurp in einem Pinienwald direkt am Ozean.

Wenn wir unser festes Ziel nicht hätten, wären wir hier schon angekommen, eine gute Alternative.

Le Gurp war dieses Mal gnädig, auf Anhieb hatten wir einen wunderbaren Platz, wir waren angekommen. In den nächsten Tagen kamen sie, unsere Le Gurp Mitbewohner, Eric und Marie-Claire, Hille und Stefan (mit neuem WOMO) und all die anderen, die den Urlaub so schön machen.

Die Tage sind hier so übersichtlich, Joggen durch den Wald, Rad fahren nach Soulac oder Montavilet, Baden im Meer, super Kochen, frische Gambas, (die für uns das Leben geben) und natürlich Boule spielen. Am Ende das Versprechen an alle, im nächsten Jahr wieder zu kommen und sich gegenseitig zu besuchen. Das Eine klappt immer, das Andere manchmal.

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April-Mai

Ich hatte das Glück und durfte einen Film über die „Stadt des Lichts“ Lisboa mitgestalten.

Die Bilder hatten uns so begeistert, dass wir diese Stadt mit eigenen Augen sehen mussten. Die Reise erfüllte unsere Erwartungen, denn sie ist wirklich eine Schönheit, die sie jedem Besucher zeigt.

Wir hatten Glück und erlebten den 40. Jahrestag ihrer „Nelkenrevolution-Revolução dos Cravos“ über die Straßen zogen die stolzen Gewinner eines friedlichen Machtwechsels und wir gingen mit.

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Die Stadt bietet dem Besucher alles und noch viel mehr, die alten Straßenbahnen (No 28), das Expogelände von 1998, die Ponte 25 de Abril und die Musik: Fado, Jazz, Rock und Co. Das gute Essen half uns, unser Kampfgewicht zu halten. Nach einer Woche war’s genug, wir fuhren mit einem Mietwagen nach Tavira (Algarve). Nach dem mehrfachen Durchfahren des Stadtkerns   verabschiedeten wir uns von Lissabon. Wir hatten ein Navi an Bord, leider ohne Portugalkarte, wir fanden den Weg nach Tavira.

 

Tavira liegt in der östlichen Algarve und ist ein eher ruhiges Städtchen, bei dem der Tourismus zwar angekommen ist, aber das davon nicht zerstört wurde. Unser Hotel, ein ehemaliges Kloster, liegt im Ortskern und die vielen, wirklich guten Restaurants mit angemessenen Preisen, sind schnell erreichbar.

Von Tavira aus konnten wir unsere Wanderziele leicht erreichen, nur wenige Wanderer kreuzten unseren Weg.

Portugal ist ein lohnenswertes Reiseziel. Wir kommen wieder.

 

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